Die ‚Kölner Teller‘ sind weg – bitte weiterhin vorsichtig fahren!

Wie schon in der Petition unter http://petition.schlierbach.in beschrieben:

23. DEZ. 2017 — Liebe Unterzeichner,

Wie von der Stadt angekündigt, wurden die ‚Kölner Teller‘ in der Wolfsbrunnensteige im Laufe der Woche entfernt. Damit besteht die hohe Gefahr, die von diesen Hindernissen für alle Zweiradfahrer ausging sowie andere Verkehrsteilnehmer unangemessen behinderte, endlich nicht mehr.

Herzlichen Dank an alle, die entweder durch ihre Unterschrift für diese Petition oder auch durch andere Maßnahmen dazu beigetragen haben!

Es bleibt ein tiefes Trauergefühl für den dort tödlich verunglückten Radfahrer, und damit verbunden auch die folgende Bitten:

– Zuerst an alle Autofahrer: Bitte fahren Sie nur mit angemessener Geschwindigkeit und nehmen sie Rücksicht auf die schwierigen örtlichen Gegebenheiten!

– An alle ‚Parker‘: Berücksichtigen Sie die Engstellen und zwingen Sie andere Autofahrer und Fahrradfahrer nicht durch verboten abgestellte Fahrzeuge zu gefährlichen Ausweichmanövern!

Die Wolfsbrunnensteige ist für sehr viele Bewohner dieses Stadtteils die wichtigste Verbindung zur Hauptverkehrsader am Neckar. Leider treffen hier räumliche Enge und – zu bestimmten Zeiten – auch höheres Verkehrsaufkommen aufeinander. Alle Beteiligten sollten ihr Bestes tun um durch bedachtes und rücksichtsvolles Verhalten die Situation zu entschärfen.

– An das Verkehrsamt und das Bauamt: Gerade weil die Situation vor Ort an vielen Stellen in Schlierbach und Ziegelhausen (nicht nur in der Wolfsbrunnensteige) schwierig ist: Bitte diskutieren und besprechen sie sämtliche geplante Maßnahmen und deren Umsetzung vorab mit den Anwohnern. Lassen Sie uns gemeinsam die besten Lösungen finden. Bedenken Sie bei der Genehmigung von neuen Bauvorhaben in diesem Bereich, dass nicht nur der Platz für das Bauvorhaben selbst, sondern auch die Infrastruktur des Ortes und der Umgebung für den Verkehr und Parken geeignet sein müssen. Schlierbach-West ist diesbezüglich bereits am Limit!

– Letztlich an alle Verkehrsteilnehmer dieser Strecke (Autofahrer, Fahrradfahrer, Fußgänger, …): Verhalten Sie sich weiter vorsichtig!

In den vergangenen Jahrzehnten hat es zuvor nie einen ernsten Unfall gegeben. Es war immer schwierig, aber wir kamen damit zurecht – auch ohne gefährlich behindernde Maßnahmen – durch umsichtiges und pragmatisches Verhalten. So und noch besser sollte es auch in Zukunft wieder möglich sein…

Viele Grüße,
Martin Walla

Die „Kölner Teller“ werden ersetzt

Wie schon in der Petition unter http://petition.schlierbach.in beschrieben:

13. DEZ. 2017 — In der heutigen Sitzung des Bezirksbeirats Schlierbach wurde von einem Vertreter des Verkehrsamtes bekanntgegeben, dass die Kölner Teller noch vor Weihnachten entfernt werden. Sie sollen durch deutlich weniger behindernde Maßnahmen ersetzt werden.

Hiermit kommt das Verkehrsamt einem entsprechenden Antrag einiger Bezirksbeiräte zuvor, der bereits vorbereitet war. Dennoch wurde ein weiterer Antrag gestellt, auch auf jegliche alternativen ‚Hindernisse‘, die eine Gefährdung darstellen könnten, zu verzichten.

Damit wird in absehbarer Zeit die wesentliche Forderung dieser Petition erfüllt!
Ein entsprechende Beitrag findet sich auch bereits auf RNZ online:
https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-fahrrad-unfaelle-in-heidelberg-schlierbach-markierungen-und-leuchtschilder-sollen-die-koelner-teller-e-_arid,323608.html 

Die Petition wird noch so lange offen bleiben, bis die Teller tatsächlich entfernt wurden und die Planung für die alternativen Maßnahmen keine signifikante Gefahr mehr erkennen lässt.

Vielen Dank an alle, die unterschrieben haben!

Was muss denn noch passieren …?

… bevor die ‚Kölner Teller‘ schnellstmöglich aus der Wolfsbrunnensteige entfernt werden?

Wieder ist ein Radfahrer gestürzt – diesmal Gottseidank ohne lebensgefährliche Verletzungen.
Wie ich mittlerweile erfahren habe, war auch vor dem tödlichen Unfall Ende Oktober zumindest schon ein weiterer Unfall passiert (eine Schülerin war mit dem Fahrrad über die Hindernisse gestürzt).
Es ist nicht mehr mitanzusehen: Jahrzentelang ist hier nichts passiert – und jetzt gibt es mehrere Unfälle, darunter sogar mit tödlichem Ausgang…

Meine Meinung: Die „Kölner Teller“ müssen weg – und zwar sofort.
Ggfs. können andere Bremsschwellen installiert werden, wenn das für nötig erachtet wird – aber jeder weitere Tag mit diesen Tellern ist ein völlig unnötiges Risiko.

Wer sich ebenfalls für eine Entfernung bzw. einen Ersatz der Teller einsetzen möchte, kann dies u.a. mit einer Unterschrift für diese Petition tun:
http://bit.ly/petition_schlierbach

Radfahrer-Unfall auf der Wolfsbrunnensteige

Gestern erreichte uns die Nachricht über einen auf der Wolfsbrunnensteige verunglückten Radfahrer. Er stürzte über die in diesem Jahr dort  angebrachten Hügel zur Geschwindigkeitsbegrenzung und verletzte sich lebensgefährlich.
Den zugehörigen Polizeibericht findet man hier:
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/3774757

Polizeibericht zum Radfahrer-Unfall unter presseportal.de

Mehrere Emails erreichten uns dazu und natürlich wünschen wir dem Radfahrer, dass er diesen Unfall übersteht und keine langfristigen Folgen davonträgt!

Die von den Hügelreihen ausgehende Gefahr für Zweiradfahrer und die einhergehende Behinderung, die lokal ein Abbremsen auf deutlich weniger als 20km/h erforderlich macht, wurde in den Diskussionen zur Verkehrslage nach den durch das Verkehrsamt vorgenommenen Änderungen mehrfach erwähnt, zuletzt auf dem Anwohnertreff zum Thema am 27.09.
Neben der Einrichtung dieser Maßnahme überhaupt, wurde auch die Anzahl (drei aufeinanderfolgende Reihen) kritisiert. Verkehrswidrig parkende Autos machen es oft noch schwerer, diesen Engpaß zu durchfahren. Zeitweise auf den Sperrflächen abgestellte Fahrräder verhindern ein Ausweichen in Notsituationen.

Bei diesem Treffen, ergab sich auch die Information, dass die Hügelreihen (statt sonst üblicher Schwellen) gewählt wurden, um Glatteisbildung in den Wintermonaten zu vermeiden.

Auf der letzten Sitzung des Stadtteilvereins am 18.10.  wurden die Ergebnisse des Bürgertreffs besprochen und Maßnahmen diskutiert, wie trotz ablehnender Haltung doch noch ein offenes Gespräch der Bürger mit dem Verkehrsamt herbeigeführt werden kann.
Über Jahrzehnte gab es in diesem Bereich Schlierbachs keine signifikanten Unfälle. Bleibt zu hoffen, dass das Verkehrsamt jetzt in Zusammenarbeit(!) mit den Bürgern Schlierbachs Verbesserungen zu den bisherigen Maßnahmen findet, ohne dabei eigenmächtig und adhoc vorzugehen.

Martin und Annette Walla

Anwohnertreff zur Verkehrsregelung „In der Unteren Rombach“ und Umgebung

Obwohl die neue, überraschende Einbahnstraßen-Regelung für die Untere Rombach noch im Juni sowohl im Stadtteilverein als auch im Bezirksbeirat besprochen und kritisiert wurde, sowie das Ergebnis einer Umfrage und einer Verkehrsbeobachtung an die Stadt weitergeleitet wurde, zeigt sich bisher nur wenig Bereitschaft beim Verkehrsamt, mit den betroffenen Bürgern über Verbesserungen, Alternativen oder auch eine Rücknahme der aktuellen Regelung zu diskutieren.
Weder wurde eine schriftliche, mit einer fundierten Begründung versehene verkehrsrechtliche Anordnung zur Maßnahme vorgelegt, noch gab es eine Stellungnahme zur Umfrage oder den Beobachtungen.
Vor kurzem (am 04.09.) wurde nun ein Vor-Ort-Termin vorgeschlagen – allerdings nur um einen einzelnen Bürger (mich) über rechtliche Hintergründe zu informieren – der Tenor dieser Einladung ging jedoch an einem konstruktiven Dialog vorbei. Der Forderung nach einer offenen Diskussion möglicher Ergänzungen oder Alternativen wurde nicht nachgekommen. Der vorgeschlagene Termin fand deswegen nicht statt.

Daher möchte ich, unterstützt von Vertretern des Stadtteilvereins und Bezirksbeirats, nun zu einem Anwohnertreffen im Bürgerhaus am Mittwoch, dem 27.September ab 20:00 Uhr einladen. Hier sollten möglichst viele Betroffene zusammenkommen, um über die aktuelle Regelung und denkbare Verbesserungen zu sprechen, sowie die weitere Vorgehensweise gegenüber dem Verkehrsamt zu diskutieren. Ein entsprechender Aufruf findet sich auch in der September Ausgabe von Schlierbach-Aktuell auf Seite 11.

Ich freue mich auf eine konstruktive Diskussion und entsprechende Beschlüsse. Es sind einige Alternativen bzw. Ergänzungen zur aktuellen Situation denkbar, die ich gerne vorbringen und gemeinsam erörtern würde. Ich werde auch die Ausführungen von Herrn Merx vorstellen, die ich per Mail erhalten habe.
Ich habe zwar die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Verkehrsamt sich noch zu einem konstruktiven Dialog mit uns bereiterklärt, aber parallel dazu sind auch rechtliche Schritte möglich und ggfs. angebracht.

Allerdings sollte das nicht den Anschein der „Aktion eines Einzelnen“ haben. Daher braucht diese Diskussion eure Beiträge und ein gemeinsam abgestimmtes Vorgehen.
Ich freue mich auf eure Teilnahme am 27. September.

Viele Grüße,
Martin Walla

Erste Ergebnisse der Umfrage

Hier nun erste Ergebnisse der Umfrage zur Einbahnstraßen-Regelung.

Bisher haben 43 Personen teilgenommen. Vier Teilnehmer haben trotz eindeutiger Aufforderung ihren Namen nicht genannt bzw. anonymisiert. Die entsprechenden Antworten flossen nicht in die Statistik ein (unabhängig davon entsprachen sie etwa der sonstigen Verteilung).

Die Umfrage ist weiter unter http://umfrage.schlierbach.in erreichbar.

Gesamteinschätzung

Die Gesamteinschätzung ist überwiegend negativ (rot). Für etwa 13% der Teilnehmer kann die jetzige Regelung bestehen bleiben, etwa 70% sind für eine völlige Aufhebung. Circa 10% würden die Regelung bei zeitabhängigem Richtungswechsel (nach Berufsverkehr) und zeitlicher Einschränkung akzeptieren.
Betrachtet man nur Anwohner des Sackgasse-Bereichs und der Einbahn-straße selbst, dann liegt die Ablehnung der jetzigen Regelung bei über 90%.

Gesamteinschätzung – Stand 17.05.

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