Untere Rombach: Petition für Befahrbarkeit in beide Richtungen

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Jahrzehntelang war es kein Problem: Die vergleichsweise kurze Engstelle „In der Unteren Rombach“ konnte durch genügend Ausweichmöglichkeiten immer in beide Richtungen befahren werden ohne dass irgendwelche Unfälle auf einen besonderen Gefahrenschwerpunkt hingewiesen hätten. Anwohner konnten in jede Richtung ohne ökologisch, wirtschaftlich und gesundheitlich unsinnige Umwege unterwegs sein. Energieverbrauch, Verschleiß, Zeitaufwand, Lärm- und Abgase, Mehrbelastung der umgebenden Straßen , Wintersicherheit und nicht zuletzt eine bewusst vorsichtige Fahrweise – alle diese Faktoren sprechen für eine Nutzung in beide Fahrtrichtungen.

Dann wurde ohne vorherige Absprache in einer Adhoc-Aktion aufgrund von Bedenken zur Fußgänger-Sicherheit die Straße einseitig ‚dichtgemacht‘. Dass dies wenig durchdacht war zeigte sich schnell an einigen Schwächen in der anfänglichen Beschilderung. Zuvor gab es keine gezielten Messungen, systematische Beobachtungen oder Verkehrszählungen. Die deutliche Meinung der klaren Mehrheit der Anwohner zählte letztlich nichts gegenüber einem vom Verkehrsamt bezahlten, nachträglich am ortsfremden Reißbrett erstellten Gutachten mit dem Fokus, die Unabwendbarkeit der bereits getroffenen Maßnahme zu begründen.

Unabhängig davon standen bereits mehrere Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung der Fußgänger-Sicherheit auf dem Seitenstreifen zur Diskussion – darunter sogar ein vom Verkehrsamt selbst ausgearbeiteter, durchaus sinnvoller Plan (siehe hier).

Nun ist es durch eine Baustelle seit mehreren Monaten wieder möglich, den betroffenen Straßenabschnitt in beide Richtungen zu befahren – und wie erwartet gibt es dabei wieder keine Probleme. Diese Öffnung konnte offenbar ohne große Hürden beschlossen werden. Es geht also nach wie vor und könnte auch einfach so bleiben, anderen ortsfremden Meinungen zum Trotz. Ähnlich wie eine Hummel, welche trotzdem fliegt ohne sich von Aerodynamik-Gutachten beeindruckt zu zeigen. Durchgangsverkehr spielt dabei keine Rolle, da der geringe übergeordnete Verkehr über den Schloß-Wolfsbrunnenweg fließt.
Wie an vielen anderen engen Stellen im Heidelberger Straßenbild auch (insbesondere in Schlierbach und Ziegelhausen), ermöglicht die Anpassung der Fahrweise an die schon immer beengten Verhältnisse das Befahren in beide Richtungen. Jeder Fahranfänger lernt gleich zu Beginn, sich an den gegebenen Umständen auszurichten. Es ist nicht richtig ohne tatsächliche Vorfälle oder konkrete Anhaltspunkte davon auszugehen, dass dies hier nicht so wäre.

Die letzten Monate machen es wieder deutlich:
Die einseitige Sperrung der Befahrbarkeit „In der Unteren Rombach“ ist nicht nur übertrieben reguliert, sondern hat signifikante Nachteile in vielerlei Hinsicht. Eine rein theoretische Gefährdung ohne weitere Anhaltspunkte ist keine angemessene Begründung für eine solche Einschränkung. 
Wer mehr dazu lesen will findet viele Beiträge zum Thema auf schlierbach.in .

Daher fordern wir: Die „Untere Rombach“ soll auch nach dem Ende der aktuellen Baustelle offen bleiben – in beide Richtungen. Dass dies möglich und vertretbar ist, zeigte sich sowohl in den vergangenen Jahrzehnten als auch erneut durch die fortlaufende Freigabe seit November letzten Jahres.

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Martin Walla
und weitere Anwohner „In der Unteren Rombach“

 

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