Radfahrer-Unfall auf der Wolfsbrunnensteige

Gestern erreichte uns die Nachricht über einen auf der Wolfsbrunnensteige verunglückten Radfahrer. Er stürzte über die in diesem Jahr dort  angebrachten Hügel zur Geschwindigkeitsbegrenzung und verletzte sich lebensgefährlich.
Den zugehörigen Polizeibericht findet man hier:
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/3774757

Polizeibericht zum Radfahrer-Unfall unter presseportal.de

Mehrere Emails erreichten uns dazu und natürlich wünschen wir dem Radfahrer, dass er diesen Unfall übersteht und keine langfristigen Folgen davonträgt!

Die von den Hügelreihen ausgehende Gefahr für Zweiradfahrer und die einhergehende Behinderung, die lokal ein Abbremsen auf deutlich weniger als 20km/h erforderlich macht, wurde in den Diskussionen zur Verkehrslage nach den durch das Verkehrsamt vorgenommenen Änderungen mehrfach erwähnt, zuletzt auf dem Anwohnertreff zum Thema am 27.09.
Neben der Einrichtung dieser Maßnahme überhaupt, wurde auch die Anzahl (drei aufeinanderfolgende Reihen) kritisiert. Verkehrswidrig parkende Autos machen es oft noch schwerer, diesen Engpaß zu durchfahren. Zeitweise auf den Sperrflächen abgestellte Fahrräder verhindern ein Ausweichen in Notsituationen.

Bei diesem Treffen, ergab sich auch die Information, dass die Hügelreihen (statt sonst üblicher Schwellen) gewählt wurden, um Glatteisbildung in den Wintermonaten zu vermeiden.

Auf der letzten Sitzung des Stadtteilvereins am 18.10.  wurden die Ergebnisse des Bürgertreffs besprochen und Maßnahmen diskutiert, wie trotz ablehnender Haltung doch noch ein offenes Gespräch der Bürger mit dem Verkehrsamt herbeigeführt werden kann.
Über Jahrzehnte gab es in diesem Bereich Schlierbachs keine signifikanten Unfälle. Bleibt zu hoffen, dass das Verkehrsamt jetzt in Zusammenarbeit(!) mit den Bürgern Schlierbachs Verbesserungen zu den bisherigen Maßnahmen findet, ohne dabei eigenmächtig und adhoc vorzugehen.

Martin und Annette Walla

5 Antworten auf „Radfahrer-Unfall auf der Wolfsbrunnensteige“

  1. Hallo Martin zuständige Ämter sind Bauamt und Ordnungsamt. Dem Grundsatz man hier mit angemesser Geschwindigkeit fahren sollte, stehen Gegenüber das Mathias Wieland in einer Notsituation zu wenig Bremsweg hatte. Aus meiner heutigen Sicht hat das Bauamt zwar übliche Abstände eingehalten aber diese Mindestmasse sind dort leider nicht Ausreichend. Die Vollsperrung ist aus Sicht von Radfahrern ungünstig, da nicht zu Erwarten ist das Personen mitten auf der Kreuzung stehen, weil da ja kein Überweg ist (Abschüssige Bahnstrecke). Verhängnisvoll für Abikollegen Mathias war das man dort alle Abstände für eine Virtuelle Geschwindigkeit von 20 km/h vorgesehen hat, wobei zu schnelle Autofahrer in der Regel 50 km/h fahren. Diese Fehlplanung existiert bis heute, streng nach Regeln gesehen kann das Bauamt alles so lassen, wenn jedoch noch jemand schwer Verunglückt muss man das Regelwerk überdenken, es ist ungeeignet und hat sich bisher nicht bewährt. Ein Rückbau ist für alle Beteiligten das beste, viel ehr sind da 3D Spiegel usw. sinnvoll alles das ist jedoch Aufgabe vom Bauamt, Ordnungsamt diese stehen in der Verpflichtung eine ausgewogende Endscheidung zu treffen.

    1. Hallo Stefan, vielen Dank für den Hinweis mit Bauamt und Ordnungsamt. Ich werde hier mal nachhaken, da es sich für uns bisher immer so darstellte, dass das Verkehrsamt für die Wahl der Mittel und deren Einsatz zuständig ist. Hierfür waren z.B. auch die Kinderbeauftragten mit dem Verkehrsamt im Kontakt.

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