Simulierte und tatsächliche Begegnungsfälle

In diesem Beitrag soll die tatsächliche Situation im „Begegnungsfall“ zweier Fahrzeuge aus Sicht des zuvor beschriebenen Entwurfs des Verkehrsamtes einmal bildlich dargestellt werden.

Hierzu habe ich zunächst einige Aufnahmen unseres Familienwagens, eines großen SUV mit 2,10m Breite (inkl.Spiegel), an den entsprechenden Stellen gemacht. Diese Aufnahmen habe ich dann mithilfe einer Bildverarbeitungs-Software so ergänzt, dass das gleiche, vergleichsweise breite Fahrzeug „sich selbst begegnet“:

Erste Ausweichstelle (unterer Abschnitt)
Zweite Ausweichstelle (mittlerer Abschnitt)
Dritte Ausweichstelle (oberer Abschnitt)

In zwei Fällen fuhren während der Aufnahmephase problemlos andere Fahrzeuge vorbei:

Zweite Ausweichstelle (mittlerer Abschnitt)
Dritte Ausweichstelle (oberer Abschnitt)

Die Aufnahmen zeigen deutlich, dass es selbst für größere Fahrzeuge an den vorgeschlagenen Ausweichstellen genug Platz gibt. Die hier dargestellten Fälle bieten allesamt noch genug „Reserve“. Darüber hinaus könnte durch ein Verbot für überbreite Fahrzeuge in einer Richtung dafür gesorgt werden, dass keine Extremsituationen auftreten.

Die vom Verkehrsamt im entsprechenden Entwurf vorgeschlagenen Markierungen und weiteren Sicherungsmaßnahmen würden dafür sorgen, dass alle Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer – bei üblicher Fahrweise unter Beachtung grundlegender Regeln bestmöglich sicher wären. Davon ist umso mehr auszugehen, da bei Begegnungsverkehr allgemein vorsichtiger gefahren wird als in Einbahnstraßen gleicher Breite.

Selbst in der Vergangenheit, als es weder einen verbreiterten Fußweg, noch zusätzliche Markierungen bzw. Sicherungsmaßnahmen gab, kam es zu keinen Unfällen in diesem Bereich, und sämtliche Begegnungsfälle mit Verkehrsteilnehmern aller Art wurden mit der gebotenen Vernunft gelöst.

 

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